Sportler

PfeilTermine TuS Vinsebeck

Termine Hallentraining der Fußballer

Dienstags 19 - 20.30 Uhr Altherren.

Mittwochs 16.30 - 17.30 Uhr F-Jugend.

Donnerstags 19 - 20.30 Uhr 1. und 2. Mannschaft

PfeilSport-News

TuS Teutonia Vinsebeck
Ludwig Schnelle


Auf der Woort 7
32839 Steinheim-Vinsebeck
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Vorstand einstimmig wieder gewählt

Plaungen für das 100-jährige Jubiläum laufen auf Hochtouren

Im Jahr des 100-jährigen Bestehens des TuS Vinsebeck stand gleich zu Beginn die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes an. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Ingo Vanin bleibt erster Vorsitzender, sein Stellvertreter ist Gerald Lobing, Schriftführer ist seit über 30 Jahren Siegfried Lause und auch Kassierer Josef Wiechers ist eine Institution in seinem Amt. 2. Schriftführer ist nach wie vor Jan Vanin und Uwe Müller bleibt Jugendobmann. Zudem wurden die Planungen für das große Jubiläums-Sportfest, das vom 27. Juli bis zum 5. August gefeiert wird, vorgestellt. Ein Spiel der Altherren gegen die Traditionsmannschaft von Hannover 96, ein hochklassiges Senioren-, ein großes E-Jugend- und das traditionelle Altherrenturnier sind geplant. Zudem soll die Aufstiegsmannschaft von 1995 gegen die Aufstiegsmannschaft von 2006 spielen und eine von Trainer Norbert Dölitzsch zusammengestellte Kreis-Auswahl wird gegen den TuS Vinsebeck I spielen. Des weiteren gehört auch der Volkslauf wieder zum Programm. Der Festakt mit Ansprachen, Ehrungen und einem zünftigen Sportlerfrühstück wird am Sonntag, 29. Juli, stattfinden. An mehreren Abenden werden im Festzelt zudem Livebands spielen.

Eine große Chronik mit vielen historischen Fotos, Zeitungsausschnitten und vielen Anekdoten aus 100 Jahren Sportverein stellt derzeit Gerald Lobing zusammen. Allerdings ist er immer noch auf der Suche nach Fotos oder Zeitungsausschnitten. Wer interessantes Material hat, kann das bei ihm direkt oder bei jedem Vorstandsmitglied abgeben. „Besonders über die Tischtennis-Abteilung und die damalige Frauen-Fußballmannschaft benötige ich noch Material“, betonte Lobing auf der Jahreshauptversammlung.

 

Zufrieden: Spielertrainer Maik Disse

Mit einem 5:1 in die Winterpause

TuS Vinsebeck überwintert im Mittelfeld der A-Liga

Nach zuletzt nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen, ist endlich der Knoten geplatzt beim TuS Vinsebeck. Mit 5:1 besiegte die Elf von Trainer Maik Disse den SV Dalhausen am letzten Spieltag vor der Winterpause. Patrick Tracht, Waldemar Serr, Maik Disse, Thomas Wiechers und der eingewechselte Johannes Meilenbrock trafen für die Blau-Weißen, die nun mit 22 Punkten im Mittelfeld der A-Ligatabelle überwintern. "Der Sieg ist verdient, auch in dieser Höhe. Dalhausen hat es nur über Konter versucht und da haben wir nur zwei zugelassen", sagte ein zufriedener Vinsebecker Spielertrainer Maik Disse.

Saisonstart des TuS Vinsebeck

Das Aus im Kreispokal-Achtelfinale gegen die TIG Brakel kam nicht überraschend. Mit 0:4 unterlag der TuS gegen den Aufstiegsfavoriten auf der Istruper Asche. Nun kann sich voll auf die Meisterschaftsspiele konzentriert werden. Am kommenden Sonntag, 21. August startet die Saison. Der TuS muss beim Aufsteiger SV Dalhausen antreten - keine leichte Aufgabe. 

In seinem zweiten Jahr als Trainer des TuS Vinsebeck möchte Maik Disse besser abschneiden als letzte Saison. „Zudem wollen wir uns spielerisch verbessern“, sagt Disse, der aus einem großen Kader auswählen kann. Mit Abwehrspieler Vitali Thomas hat nur ein Spieler den Verein verlassen. Er versucht den Sprung in die Landesligamannschaft des SV Höxter zu schaffen. „Sicher ist es schade, dass er gegangen ist, aber wir können ihn adäquat ersetzen“. Dabei denkt Disse vor allem an Christian Jakob oder Patrick Tracht, beides Spieler mit Bezirksligaerfahrung. Doch beide sind nach langen Verletzungen noch nicht bei 100 Prozent. Sieben neue Spieler konnte der TuS verpflichten. Darunter sicher auch einige, die eher für die zweite Mannschaft vorgesehen sind, aber Trainer Maik Disse betonte, dass "jeder bei Null anfängt und die Chance hat, sich in den Kader der Ersten zu spielen". Mit Steffen Liese kam vom SV Steinheim ein Stürmer, der schon in den ersten Vorbereitungsspielen traf. Schnelligkeit, großer Einsatz und ein harter Schuss zeichnen den Leopoldstaler aus. Im Mittelfeld oder in der Defensive flexibel einsetzbar ist Julien Fricke (19), der als Vinsebecker zuletzt beim SV Bergheim spielte. Er hat sich schon in die Stammelf spielen können. „Er ist ruhig am Ball, immer präsent und damit auch eine absolute Verstärkung“, gibt es Lob vom Trainer für den auch vom FC Nieheim umworbenen Nachwuchsspieler. Gute Ansätze zeigten bisher die Neuen Marc-Andre Horst, Sebastian Albien (SV Steinheim) oder Emre Öztürk (Holzhausen-Externsteine). Marcel Krüger vom SV Diestelbruch/Mosebeck konnte sich aufgrund einer langwierigen Lungenentzündung noch nicht präsentieren und Torben Fischer (Heiligenkrichen) und Tahsin Özmen (Nieheim/West) sind eher für die zweite Mannschaft vorgesehen. Bis Oktober wird der letztjährige Torjäger Johannes Meilenbrock aufgrund eines Bänderrisses noch ausfallen und auf Abwehrmann Freddy Bräkling muss Disse noch länger verzichten. Bräkling riss sich sämtliche Bänder im Knie.

Mit einer Viererkette und flexibeler Mittelfeldtaktik will der 35-jährige Maik Disse spielen lassen und gibt als Saisonziel einen einstelligen Tabellenplatz an. „Es hängt aber auch viel vom Start ab. Die Liga ist bis auf die Topfavoriten Stahle, TIG und Nethetal sehr ausgeglichen. Da kannst du auf Platz fünf landen oder auch mal schnell nur 13. werden“, meint Disse.

 

Gelungenes Sportfest mit viel Fußball

Ein großes F-Jugendturnier, die blau-weiße Nacht und natürlich der 34. Internationale Volkslauf waren Höhepunkte beim Sportfest des TuS Vinsebeck.

Richtig flotter Fußball wurde beim F-Jugendturnier des TuS Vinsebeck geboten. Acht Mannschaften, eingeteilt in zwei Vierergruppen spielten um den Einzug ins Finale. Am Ende schafften es die beiden Teams, die auch die Vorrundengruppen mit jeweils drei Siegen dominierten: Der TSV Belle und die JSG Elbrinxen zeigten ein hochklassiges Endspiel. Technisch war der TSV Belle überlegen, aber es blieb beim 0:0, so dass das Achtmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier hatten die Jungs aus Belle die etwas besseren Nerven und einen guten Torwart, der einmal parierte. Mit 3:2 gewann der TSV Belle das Pokalturnier des TuS Vinsebeck. „Beide Mannschaften hätten den Sieg verdient gehabt“, sagte Vinsebecks Vorsitzender Ingo Vanin. Das Spiel um Platz drei war ebenso spannend. Der SV Steinheim setzte sich nur knapp mit 1:0 gegen den SV Brenkhausen/Bosseborn durch. Die Halbfinals waren eine deutliche Angelegenheit. Belle veranstaltete gegen Brenkhausen ein wahres Schützenfest beim 10:0 in nur zehn Minuten. Elbrinxen gewann mit 3:0 gegen den SV Steinheim. Nur knapp verpassten die sechs- bis achtjährigen Nachwuchsfußballer des TuS Vinsebeck den Einzug ins Halbfinale. Aber im Spiel um Platz fünf hatten sie mit 1:0 gegen den SV Sandebeck die Nase vorne. Auf den siebten Platz kam die Spvg. Rolfzen/Sommersell, die im Platzierungsspiel die SG Bökendorf/Bellersen nach Achtmeterschießen mit 3:2 besiegte.

 

Die Altherren der SG Vinsebeck/Sandebeck haben wie im vergangenen Jahr das Kleinfeldturnier beim Sportfest des TuS Vinsebeck gewonnen. Diesmal allerdings nicht ganz so souverän. Härtester Konkurrent war der TSV Belle, der nur durch ein 1:1 im letzten Spiel gegen den SV Steinheim den Turniersieg verpasste – bei einem Sieg wären die Beller auf Platz eins gelandet.  Mit drei 1:0-Siegen und einer 0:2-Niederlage gegen Steinheim wurde die SG Vinsebeck mit neun Punkten Erster. Der TSV Belle folgte auf Platz zwei mit sieben Zählern. Auf den weiteren Rängen wurde es eng. Sowohl der TuS Horn-Bad Meinberg, der SV Steinheim und der VfL Eversen kamen auf jeweils vier Punkte, so dass das Torverhältnis entscheidend war. Mit 4:4-Toren sicherten sich die Steinheimer Rang drei, Horn (3:4-Tore) und Eversen (2:5-Toren) landeten dahinter.

Der TuS Vinsebeck I gewann am Freitagabend 7:0 gegen den TuS Wöbbel, unterlag am Sonntag dem Bezirksligisten FC Nieheim aber mit 1:4. Der TuS Vinsebeck II gewann mit 1:0 gegen den SV Fürstenau/Bremerberg III.

Trainingsauftakt beim TuS

Einige neue, aber auch sehr viele bekannte Gesichtern bekamen die Zuschauer beim Trainingsauftakt des A-Ligisten TuS Vinsebeck am Sonntagmorgen zu sehen. Der letztjährige Kader ist zusammengeblieben, nur Vitali Thomas ist gegangen. Er versucht den Sprung in die Landesligamannschaft des SV Höxter zu schaffen. Sieben neue Spieler konnte der TuS allerdings verpflichten. Darunter sicher auch einige, die eher für die zweite Mannschaft vorgesehen sind, aber Trainer Maik Disse betonte, dass "jeder bei Null anfängt und die Chance hat, sich in den Kader der Ersten zu spielen". Somit hat Disse, der als Spieler etwas kürzer treten will, einen sehr großen Kader zusammen. Für den Sturm kam Steffen Liese vom SV Steinheim und im Mittelfeld flexibel einsetzbar ist Julien Fricke, der als Vinsebecker zuletzt beim SV Bergheim spielte. Zudem sind neu: Marc-Andre Horst, Sebastian Albien (SV Steinheim), Marcel Krüger (SV Diestelbruch/Mosebeck), Emre Öztürk (Holzhausen-Externsteine), Torben Fischer (Heiligenkrichen) und Tahsin Özmen (Nieheim/West).

Tito ist Ehrenpräsident

Eine besondere Ehrung hatte der Vorstand des TuS Vinsebeck für den langjährigen Vorsitzenden Heinz-Ludwig Schnelle, besser bekannt als Tito, auf der Jahreshauptversammlung parat.Schnelle wurde zum Ehrenpräsidenten des TuS Vinsebeck ernannt. Von 1994 bis 2009 war er Vorsitzender des TuS Vinsebeck, „Er war 15 Jahre Vorsitzender und war Tag und Nacht für unseren TuS im Einsatz“, verteilte Schriftführer Siggi Lause viel Lob. Kein Vorsitzender des TuS war seit dem Gründungsjahr 1912 länger ununterbrochen im Amt als Tito. Obwohl er sich 2009 nicht mehr zur Wahl stellte, unterstützt er nach wie vor seinen TuS. Zum Beispiel mäht er den Rasen rund um den Sportplatz.

94 Sportabzeichen verliehen

Seit Jahren führt der TuS Teutonia Vinsebeck die Sportabzeichen-Abnahme durch. In diesem Jahr konnten 94 Sportabzeichen errungen werden; davon 32 Jugend-Sportabzeichen, 12 Erwachsenen-Sportabzeichen, 6 Familien-Sportabzeichen und 44 Mini-Sportabzeichen.

Jüngster Teilnehmer war Robin Dwelck mit zweieinhalb Jahren!

Die Übungsleiterinnen hatten zu einer kleinen Feierstunde bei Kaffee, Kuchen und Getränken eingeladen. Der Vorstand des TuS Vinsebeck bereitete auch in diesem Jahr die Turnhalle Vinsebeck für diese

Feierstunde vor. In diesem würdigen Rahmen wurden dann alle Sportabzeichen, Urkunden und Buttons für die Jüngsten überreicht. Wenn auch im vergangenen Sommer viele Kinder und Jugendliche ihre

Prüfungen im Rahmen des schulischen Sportunterrichtes absolvierten, so

freute sich die Sportabzeichen-Obfrau Marlis Schäfers, dass trotzdem so viele Teilnehmer das Sportabzeichen 2010 erwerben wollten. Auch waren sehr viele Eltern bereit, ihre Kinder zu den Übungsstunden anzuspornen.

Sehr erfreulich ist die wiederum hohe Anzahl der Erwachsenen-Sportabzeichen und die erneute Steigerung bei den Mini-Sportabzeichen. Marlis Schäfers und der 1. Vorsitzende Ingo Vanin dankten Nicole Schäfers, Brigitte Rotthus, Katharina Preuß, allen Helferinnen und auch den vielen Eltern, die immer wieder ihre Freizeit opferten um bei der Abnahme zu helfen. Der Erfolg, auch der Kleinsten, war dafür auch in diesem Jahr wieder eine besonders schöne Bestätigung.

Gelungenes Sportfest

Viele Tore, flotte Spielzüge und ein spannendes Finale - das Altherrenturnier im Rahmen des Vinsebecker Sportfestes bot einiges. Sieger wurde der TuS Vinsebeck, der sich im Endspiel gegen den SV Hörste nach Penaltyschießen durchsetzte. Dass es dazu kam, haben die Vinsebecker Werner Herwing zu verdanken. Energisch setzte er in den Schlussminuten des Finales nach und erzielte das 1:1 für den TuS Vinsebeck. Damit rettete er seine Mannschaft ins Penaltyschießen. Dort hatte Torwart Jörg „Öhne" Nolte seinen großen Auftritt. Nolte ließ keinen Gegentreffer zu und so gewann der TuS sein eigenes Turnier mit 3:1. Dritter wurde der TSV Belle, der sich ebenfalls im Penaltyschießen gegen den TuS Brakelsiek durchsetzte. Auch der fünfte Rang wurde noch ausgespielt. Hier hatte der TuS Vinsebeck II mit 3:1 gegen den VfL Eversen die Nase vorne. Siebter wurde der TuS Horn-Bad Meinberg und Achter der SV Steinheim.

Souveräner als die F-Junioren des SV Steinheim kann man wohl kaum ein Turnier gewinnen. Drei Spiele, drei Siege, kein Gegentor. Die Jungs von Trainer Thomas Schrader setzten sich gegen den TSV Belle, den SV Bredenborn und den TuS Vinsebeck durch. Zweiter wurden die sechs- bis achtjähriger Nachwuchskicker des TSV Belle vor dem SV Bredenborn. Vierter wurden die Jungs aus Vinsebeck, die zwar alle drei Spiele verloren haben, aber die vielen Zuschauer dennoch begeisterten. Schließlich waren mit Torwart Jonas Nolte und Fynn Müller noch zwei Minikicker dabei.

Am Samstagabend gab es die Neuauflage der „Blau-Weißen Nacht" - und die wurde ein voller Erfolg. Auch dank der Liveband „tommher", die für beste Stimmung sorgte. Traurig war, dass nur sehr wenig Spieler der ersten Mannschaft am Samstagabend auf dem Sportfest waren.

Ein weiterer Höhepunkt des Sportfestes war der Volkslauf am Sonntagmorgen, an dem über 200 Läuferinnen und Läufer mitmachten. Strecken über 1, 5, 10 und 21 Kilometer wurden angeboten.

Gutes Turnier der Minikicker in Höxter

Bei ihrem zweiten Hallenturnier spielten die Vinsebecker Minikicker erneut ein gutes Turnier. Allerdings hatten sie diesmal etwas Pech und schieden in der Vorrunde beim Höxteraner Turnier aus.

Das erste Spiel endete trotz drückender Überlegenheit nur 0:0 gegen den FC Stahle. Danach gab es eine unglückliche 1:2-Niederlage gegen den TuS Lümarsen. Zehn Sekunden vor Schluss kassierten die Vinsebecker den Treffer zum 1:2, das Tor für den TuS erzielte Jan Wiechers einen Tag nach seinem Geburtstag. Das Spiel gegen den VfB Beverungen wurde mit 2:0 für den TuS gewertet, da der VfB nicht angereist war. Das letzte Spiel gegen den SV Höxter ging trotz guter Leistung mit 0:2 verloren. Trotz des Aus in der Vorrunde war es ein tolles Erlebnis für die Minikicker in der großen Sporthalle in Höxter zu spielen. Zudem sah man da, dass sie auch gegen Mannschaften wie Höxter oder Lütmarsen mehr als nur mithalten können. Am 7. Februar ist erneut ein Turnier in Steinheim.

Ingo Vanin löst Tito Schnelle ab

Jahreshauptversammlung des TuS

Nach 14 Jahren als Vorsitzender des TuS Vinsebeck hängte Ludwig Schnelle bei der Jahreshauptversammlung 2009 noch ein Jahr dran, weil kein Nachfolger gefunden werden konnte. Doch diesmal brauchten die Mitglieder ihren langjährigen Vorsitzenden nicht zu überreden – Ingo Vanin stellte sich zur Wahl und wurde ohne Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden gewählt. Auch die Wahl des restlichen Vorstands ging flott über die Bühne. Gerald Lobing (2. Vorsitzender), Josef Wiechers (Kassierer) und Siegfried Lause (Schriftführer) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für Christoph Schnelle als 2. Schriftführer wurde auch schnell Ersatz gefunden. Jan Vanin, Sohn des neuen Vorsitzenden und Spieler der ersten Mannschaft, übernahm den Posten. Neuer Jugendobmann für Ingo Vanin ist Uwe Müller. Desweiteren wurden die ersten Planungen für das 100-jährige Jubiläum besprochen. 2012 feiert der Turn- und Sportverein mit seinen über 500 Mitgliedern diesen runden Geburtstag.

 

Minikicker werden Dritter in Bad Driburg

Erstes Hallenturnier gleich ein Erfolg

Ein bärenstarkes Turnier spielten die Minikicker des TuS Vinsebeck beim Volksbank-Cup des TuS Bad Driburg. Es war das erste überhaupt, an dem sie teilnahmen.

In der Vorrunde wurde der TuS Bad Driburg II mit 3:0 besiegt und der SSV Würgassen mit 1:0. Im Halbfinale wurde gegen den SuS Gehrden/Altenheerse völlig unnötig mit 0:3 verloren. Aber im Spiel um Platz 3 gab es erneut Jubel. Mit 1:0 gewann der TuS gegen Würgassen durch ein Tor von Jan Wiechers. Das Turnier gewann der TuS Bad Driburg I durch ein 3:0 im Finale gegen Gehrden.

Schiedsrichter mit Pfiff

Johannes Meilenbrock vom TuS Vinsebeck hat ein Ziel: Landesliga

VON DIETER MÜLLER

Vinsebeck. 78.251 Schiedsrichter sind laut DFB Woche für Woche auf Deutschlands Fußballplätzen unterwegs. Johannes Meilenbrock vom TuS Vinsebeck ist einer davon. Ein junger, ruhiger, unaufgeregter Schiedsrichter, der Autorität ausstrahlt und deshalb selten Karten zückt. Zurzeit leitet er Spiele in der Bezirksliga – sein nächstes Ziel: so schnell wie möglich in die Landesliga

 

Der Aufstieg ist für Schiedsrichter strikt geregelt im DFB: Auf Kreis- und Bezirksebene können eventuell zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab Landesliga benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse grundsätzlich ein Jahr, um aufzusteigen. Bis in die Bundesliga sollen mindestens sechs bis acht Jahre veranschlagt werden. Die Eignung für die höhere Spielklasse wird dabei durch Schiedsrichter-Beobachter festgestellt. Die Aufstiege müssen allerdings schnell erfolgen, denn die Altersgrenze liegt für Bundesliga-Schiedsrichter bei 47 Jahren.

Johannes Meilenbrock ist erst 20 Jahre jung. Er leitet derzeit Spiele in der Kreis- und Bezirksliga und hat noch einiges vor: „Mein nächstes Ziel ist es, Landesliga zu pfeifen. Ich glaube auch, dass ich das schaffen kann. Natürlich will ich mal so hoch pfeifen, wie es geht.“

Johannes Meilenbrock bezeichnet sich selbst als einen „eher strengen“ Schiedsrichter: „Ich sage den Spielern immer klar und deutlich vor jedem Spiel, dass es keine Diskussionen gibt. Meine Entscheidungen stehen. Und damit komme ich gut zurecht. Es hat bisher noch nie Probleme gegeben.“ Und er hat ein Prinzip, wenn er Spiele leitet: „Wenn man einen Fehler gemacht hat, sollte man das auch zugeben.“

Am Städtischen Gymnasium Steinheim machte er sein Abitur. Derzeit absolviert er seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Lemgo. Sein Hobby, das Schiedsrichter-Dasein, aber will er weiter forcieren: „Auch wenn es ein hoher Zeitaufwand ist, wenn ich beispielsweise als Linienrichter in der Verbandsliga unterwegs bin.“ Zusammen mit Kreis-Schiedsrichterlehrwart Michael Thamm vom SC Lauenförde, der als einer der besten Schiedsrichter des Kreises Höxter gilt, bildet er ein Gespann in der Verbandsliga.

Thamm ist auch so etwas wie der Lehrer für Meilenbrock, er gibt ihm Tipps, beobachtet ihn in Spielen, hilft ihm. Der DFB nennt diese Betreuung durch eine erfahrenen Kollegen eine Patenschaft.

Fußballer sind bekanntlich erfinderisch, wenn es darum geht, erlittene Niederlagen zu erklären. Ball, Platz oder Wetter erhalten da schnell mal die Schuld an einer Pleite. Üblicherweise aber ist der Schiedsrichter an allem Schuld. Der Mann mit der Pfeife ist oft der Prügelknabe von C- bis Bundesliga und Beschimpfungen ausgesetzt. „Wenn aus dem Zuschauerraum irgendwas reingerufen wird, bekommt man das auf dem Platz größtenteils gar nicht mit. Aber ich hatte damit bisher sowieso noch keine Probleme“, sagt Johannes Meilenbrock, der auf dem Platz durch Autorität, Augenmaß, Kompetenz, Ruhe und Sachlichkeit auffällt. Der FC-Bayern-Fan aus Vinsebeck hat bis zur A-Jugend selbst Fußball gespielt, begann aber parallel dazu mit 16 Jahren eine Schiedsrichter-Fortbildung in Kaiserau zu machen – der Beginn des Schiedsrichter-Daseins. „Ich bin Schiedsrichter, weil es mir Spaß macht“, sagt er und beantwortet die Frage nach den Roten Karten, die er bisher verteilt habe, mit einem süffisanten Lächeln: „Die kann man wirklich an zwei Händen abzählen.“