Sportler

PfeilTermine TuS Vinsebeck

Donnerstag, 2. September

TuS Vinsebeck - SV Ottbergen/Bruchhausen,

18.30 Uhr

Sonntag, 5. September

FC Nethetal - TuS Vinsebeck I , 15 Uhr in Riesel

TuS Vinsebeck II - SG Sandebeck/Langeland I, 15 Uhr

PfeilSport-News

TuS Teutonia Vinsebeck
Ludwig Schnelle


Auf der Woort 7
32839 Steinheim-Vinsebeck
Tel. +49(0) 52 33 - 15 00
Mail info@tusvinsebeck.de | Web www.tusvinsebeck.de

Gutes Turnier der Minikicker in Höxter

Bei ihrem zweiten Hallenturnier spielten die Vinsebecker Minikicker erneut ein gutes Turnier. Allerdings hatten sie diesmal etwas Pech und schieden in der Vorrunde beim Höxteraner Turnier aus.

Das erste Spiel endete trotz drückender Überlegenheit nur 0:0 gegen den FC Stahle. Danach gab es eine unglückliche 1:2-Niederlage gegen den TuS Lümarsen. Zehn Sekunden vor Schluss kassierten die Vinsebecker den Treffer zum 1:2, das Tor für den TuS erzielte Jan Wiechers einen Tag nach seinem Geburtstag. Das Spiel gegen den VfB Beverungen wurde mit 2:0 für den TuS gewertet, da der VfB nicht angereist war. Das letzte Spiel gegen den SV Höxter ging trotz guter Leistung mit 0:2 verloren. Trotz des Aus in der Vorrunde war es ein tolles Erlebnis für die Minikicker in der großen Sporthalle in Höxter zu spielen. Zudem sah man da, dass sie auch gegen Mannschaften wie Höxter oder Lütmarsen mehr als nur mithalten können. Am 7. Februar ist erneut ein Turnier in Steinheim.

Ingo Vanin löst Tito Schnelle ab

Jahreshauptversammlung des TuS

Nach 14 Jahren als Vorsitzender des TuS Vinsebeck hängte Ludwig Schnelle bei der Jahreshauptversammlung 2009 noch ein Jahr dran, weil kein Nachfolger gefunden werden konnte. Doch diesmal brauchten die Mitglieder ihren langjährigen Vorsitzenden nicht zu überreden – Ingo Vanin stellte sich zur Wahl und wurde ohne Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden gewählt. Auch die Wahl des restlichen Vorstands ging flott über die Bühne. Gerald Lobing (2. Vorsitzender), Josef Wiechers (Kassierer) und Siegfried Lause (Schriftführer) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für Christoph Schnelle als 2. Schriftführer wurde auch schnell Ersatz gefunden. Jan Vanin, Sohn des neuen Vorsitzenden und Spieler der ersten Mannschaft, übernahm den Posten. Neuer Jugendobmann für Ingo Vanin ist Uwe Müller. Desweiteren wurden die ersten Planungen für das 100-jährige Jubiläum besprochen. 2012 feiert der Turn- und Sportverein mit seinen über 500 Mitgliedern diesen runden Geburtstag.

 

Minikicker werden Dritter in Bad Driburg

Erstes Hallenturnier gleich ein Erfolg

Ein bärenstarkes Turnier spielten die Minikicker des TuS Vinsebeck beim Volksbank-Cup des TuS Bad Driburg. Es war das erste überhaupt, an dem sie teilnahmen.

In der Vorrunde wurde der TuS Bad Driburg II mit 3:0 besiegt und der SSV Würgassen mit 1:0. Im Halbfinale wurde gegen den SuS Gehrden/Altenheerse völlig unnötig mit 0:3 verloren. Aber im Spiel um Platz 3 gab es erneut Jubel. Mit 1:0 gewann der TuS gegen Würgassen durch ein Tor von Jan Wiechers. Das Turnier gewann der TuS Bad Driburg I durch ein 3:0 im Finale gegen Gehrden.

Schiedsrichter mit Pfiff

Johannes Meilenbrock vom TuS Vinsebeck hat ein Ziel: Landesliga

VON DIETER MÜLLER

Vinsebeck. 78.251 Schiedsrichter sind laut DFB Woche für Woche auf Deutschlands Fußballplätzen unterwegs. Johannes Meilenbrock vom TuS Vinsebeck ist einer davon. Ein junger, ruhiger, unaufgeregter Schiedsrichter, der Autorität ausstrahlt und deshalb selten Karten zückt. Zurzeit leitet er Spiele in der Bezirksliga – sein nächstes Ziel: so schnell wie möglich in die Landesliga

 

Der Aufstieg ist für Schiedsrichter strikt geregelt im DFB: Auf Kreis- und Bezirksebene können eventuell zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab Landesliga benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse grundsätzlich ein Jahr, um aufzusteigen. Bis in die Bundesliga sollen mindestens sechs bis acht Jahre veranschlagt werden. Die Eignung für die höhere Spielklasse wird dabei durch Schiedsrichter-Beobachter festgestellt. Die Aufstiege müssen allerdings schnell erfolgen, denn die Altersgrenze liegt für Bundesliga-Schiedsrichter bei 47 Jahren.

Johannes Meilenbrock ist erst 20 Jahre jung. Er leitet derzeit Spiele in der Kreis- und Bezirksliga und hat noch einiges vor: „Mein nächstes Ziel ist es, Landesliga zu pfeifen. Ich glaube auch, dass ich das schaffen kann. Natürlich will ich mal so hoch pfeifen, wie es geht.“

Johannes Meilenbrock bezeichnet sich selbst als einen „eher strengen“ Schiedsrichter: „Ich sage den Spielern immer klar und deutlich vor jedem Spiel, dass es keine Diskussionen gibt. Meine Entscheidungen stehen. Und damit komme ich gut zurecht. Es hat bisher noch nie Probleme gegeben.“ Und er hat ein Prinzip, wenn er Spiele leitet: „Wenn man einen Fehler gemacht hat, sollte man das auch zugeben.“

Am Städtischen Gymnasium Steinheim machte er sein Abitur. Derzeit absolviert er seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Lemgo. Sein Hobby, das Schiedsrichter-Dasein, aber will er weiter forcieren: „Auch wenn es ein hoher Zeitaufwand ist, wenn ich beispielsweise als Linienrichter in der Verbandsliga unterwegs bin.“ Zusammen mit Kreis-Schiedsrichterlehrwart Michael Thamm vom SC Lauenförde, der als einer der besten Schiedsrichter des Kreises Höxter gilt, bildet er ein Gespann in der Verbandsliga.

Thamm ist auch so etwas wie der Lehrer für Meilenbrock, er gibt ihm Tipps, beobachtet ihn in Spielen, hilft ihm. Der DFB nennt diese Betreuung durch eine erfahrenen Kollegen eine Patenschaft.

Fußballer sind bekanntlich erfinderisch, wenn es darum geht, erlittene Niederlagen zu erklären. Ball, Platz oder Wetter erhalten da schnell mal die Schuld an einer Pleite. Üblicherweise aber ist der Schiedsrichter an allem Schuld. Der Mann mit der Pfeife ist oft der Prügelknabe von C- bis Bundesliga und Beschimpfungen ausgesetzt. „Wenn aus dem Zuschauerraum irgendwas reingerufen wird, bekommt man das auf dem Platz größtenteils gar nicht mit. Aber ich hatte damit bisher sowieso noch keine Probleme“, sagt Johannes Meilenbrock, der auf dem Platz durch Autorität, Augenmaß, Kompetenz, Ruhe und Sachlichkeit auffällt. Der FC-Bayern-Fan aus Vinsebeck hat bis zur A-Jugend selbst Fußball gespielt, begann aber parallel dazu mit 16 Jahren eine Schiedsrichter-Fortbildung in Kaiserau zu machen – der Beginn des Schiedsrichter-Daseins. „Ich bin Schiedsrichter, weil es mir Spaß macht“, sagt er und beantwortet die Frage nach den Roten Karten, die er bisher verteilt habe, mit einem süffisanten Lächeln: „Die kann man wirklich an zwei Händen abzählen.“